Josef Bauer Baugeschäft

bei uns sind Sie immer richtig


Die "Kalkfabrik" von Hermannsberg

Am Platz des heutigen Feuerwehrhauses stand von 1923 bis etwa 1966 der mächtige Kalkofen. Dort wurde von der Firma Bauer bis ungefähr 1950 regelmäßig aus Kalksteinen Kalk gebrannt, der zum Mörtel mischen (statt Binder Beriment) und zum Weisen verwendet wurde. Zunächst wurden ganz gewöhnliche Feldsteine aus der näheren Umgebung vom Feld oder vom Wald gesammelt und mit einem Wagen transportiert. Die Steine wurden etwas zerkleinert. Dann wurde abwechselnd eine Schicht Steine und eine Schicht Koks im Kalkofen aufgeschlichtet. Von unten wurden nun die Schichten angebrannt. Der Kalkofen war überdacht und mit einer Stiege ausgestattet. Er hatte eine Höhe von ca. 3m und einen Durchmesser von ca. 2,50m. Nach einem Tag "Brennen und Glühen" entstand der Brandkalk, der nach dem Abkühlen in Säcke gefüllt wurde. Jeder Bauer hatte eine Kalkgrube, in der er die vollen Säcke leerte. Wurde nun das Material benötigt, löschte man den Brandkalk mit Wasser und konnte ihn schließlich weiterverarbeiten.

Beispiel eines Kalkofens:

Kalkofen

Hermannsberg 7 - 92334 Berching - Tel.: 08460 / 256 - Fax 08460 / 90 51 58 - e-Mail: info@bauer-baugeschaeft.de

Copyright © 2018. All Rights Reserved.